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Pfarr - Info Juli 2009
Liebe PfarrbriefleserInnen!
Die Sommermonate bringen nicht wenigen die lang ersehnten Urlaubstage. Auch „urlauben“ wll gelernt und gekonnt sein. Ihnen allen sei daher gute Erholung gewünscht!
Am letzten Juni Sonntag war Firmung in Hirschegg und auch nach 21 Jahren wieder ein Kapelle-Fest in der Schwende geplant. Dieses musste aber wiederum wegen Schlechtwetter abgesagt werden. Dennoch einige Informationen
zu diesem sakralen lokalen Kleinod:
1947 – 30 Jahre nach den Marienerscheinungen in Fatima war Baubeginn. Nach tatkräftiger Mithilfe der Bewohner 1950 Fertigstellung des nach Architekt Huber geplanten Baues und feierliche Einweihung durch Bischof
Paulus Rusch.
Viele Patienten der damaligen Backer Klinik, die einheimischen Schwendiger und viele andere schätzten das Gotteshaus in ihrer Nähe; der Weg zur Pfarrkirche führte damals noch in das beschwerliche Schwendetobel.
„Marien-Dank“ ist ihr Name und Motivation auch heute: wer zu danken versteht, weiß sich beschenkt und ist wohl glücklicher als die ewig Unzufriedenen und Raunzer.
Zur Anschaffung der Orgel wurde im Juli 1988 ein schönes Fest gefeiert. Heute stehen manche Renovierungen an, die Kosten verursachen! Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Kapelle seien zahlreiche frohe
Gottesdienstbesucher aus nah und fern gewünscht!
Gesegnete Sommermonate wünscht allen Pfarrer Konrad Natter
„ immer wieder Gottes Wort“
In der Zeitschrift „Gottesdienst“ fand ich diese Gedanken zum Thema
„Immer wiederkehrende Wortverkündigung in der Eucharistiefeier“:
Dazu ein Zitat von Ephräm dem Syrer ( + 373):
"Herr, wer könnte mit seinem Geist auch nur eines von deinen Worten ganz verstehen? Das, was wir nicht erfassen, bleibt größer als das, was wir verstehen. Das Wort Gottes hat ja viele
Seiten, die es den Lernenden je nach ihrer Auffassungsgabe darbietet. Gott hat seinem Wort viele Farben gegeben. Wer es erforscht, soll an ihm etwas sehen können, was ihn anspricht. Gott hat in seinem Wort Schätze
von vielerlei Art niedergelegt; jeder von uns, der sich darum müht, soll daran reich werden können. Das Wort Gottes ist ein Lebensbaum, der dir auf allen Seiten gesegnete Frucht anbietet, darin ähnlich jenem
Felsen, der sich in der Wüste auftat und nach allen Seiten einen Trank darbot. Wer also einen Teil aus dem Schatz bekommt, meine nicht, das Wort enthalte nur das, was er selbst gefunden hat. Er soll sich vielmehr
darüber klar sein, dass er aus dem reichen Inhalt nur diesen Teil finden konnte. Er sage nicht, das Wort selbst sei dürftig und unfruchtbar, weil er nicht weiter kam und nur diesen Ausschnitt zu finden vermochte.
Er verachte das Wort nicht, sondern sage Dank für seine Reichtümer, die er selbst nicht zu fassen im Stande ist. Freu dich, dass du besiegt bist, und sei nicht traurig, weil das Wort dir überlegen ist. Der
Dürstende freut sich beim Trinken und trauert nicht darüber, dass er die Quelle nicht austrinken kann. Denn wenn dein Durst gestillt ist, kannst du aufs Neue trinken, falls du wieder Durst hast. Wenn die Quelle
ausgetrocknet wäre, dann wäre dein Sieg zum Unheil für dich geworden. Danke für das, was du erhieltest, und betrübe dich nicht wegen des Reichtums, der übrig blieb. Was du bekommen und erreicht hast, ist dein
Anteil. Was übrig ist, wirst du einst erben. Was du infolge deiner Unzulänglichkeit in dieser Stunde nicht erlangen kannst, bekommst du in einer anderen. Du musst nur durchhalten. Versuche nicht fälschlicherweise
mit einem einzigen Schluck zu nehmen, was man nicht auf einmal schlucken kann. Aber höre auch nicht aus Feigheit auf, von dem zu nehmen, was du nur nach und nach empfangen
kannst."
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